Formel-1-Weltmeister sowie Mitbegründer des Greentech Festivals Nico Rosberg. (Archivbild)
Foto: Ulf Büschleb / Greentech-Festival

BerlinDa der Klimawandel trotz Corona-Pandemie keine Pause macht, sind nachhaltige grüne Innovationen wichtig und willkommen. Und über solche wird geredet und diskutiert werden – beim Greentech-Festival im Kraftwerk Berlin in der Köpenicker Straße. greentechfestival.com/

Am Donnerstag und Freitag (17./18.9.) werden Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur im Rahmen einer Konferenz in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops ein breites Spektrum von Ideen und Beispielen präsentieren, wie auf den Feldern Energieversorgung, Ernährung und Mobilität die Zukunft gestaltet werden sollte und wie dies finanziert werden kann. Ex-Außenminister Joschka Fischer und Formel-1-Weltmeister sowie Mitbegründer des Greentech Festivals Nico Rosberg eröffnen die Veranstaltung.

Die Konferenz selbst ist zwar bereits ausgebucht, allerdings kann das ganze Event per Livestream und „on demand“ im Netz verfolgt werden. Dazu einfach kostenlos für einen Free Digital Pass unter greentechfestival.com/tickets/ anmelden.

Ausstellung „grüner Ideen“ für nachhaltigen Lebensstil

Und zu sehen ist auch Einiges: Indem das Greentech-Festival eine Fachkonferenz mit einer  Ausstellung von grünen Technologien, Produkten und Dienstleistungen kombiniert, begegnen sich unter dem Motto #celebratechange Unternehmer und Entscheider mit grünen Idealisten und Besuchern, um sich von Ideen inspirieren zu lassen, die einen nachhaltigen Lebensstil ermöglichen.

Die Ausstellung im Kraftwerk Berlin – die auch online besucht werden kann – will am Donnerstag und Freitag (10 bis 18 Uhr) in Bereichen Mobilität, Ernährung und Energie eine Welt von morgen erlebbar machen. Wer vor Ort dabei sein möchte – für 11,60 € sind online noch einige Karten erhältlich.

Vom Naturhonig-Hersteller, der mit seinen mobilen Bienen durch Schottland zieht bis hin zum Premium-Autobauer BMW, vom Start-Up, das mit einfallsreichen App gegen die Lebensmittelverschwendung zu Felde zieht über alternative Modemacher bis hin zu global agierenden Konzernen präsentieren sich etwa 70 Aussteller. Und originelle Ausstellungs-Highlights gibt es einige:

Praktisch: Aus London kommt das Start-Up Notpla, welches auf nachhaltige Verpackungen setzt. Eine Gruppe aus Designern, Chemikern und Ingenieuren will Verpackungsmüll völlig verschwinden lassen. Ihr Ziel: Verpackungen aus rein natürlichen Stoffen – z. B. aus Seetang. Das Notpla-Material ist eine Alternative zum Plastik, biologisch abbaubar und zu Hause zu 100 Prozent kompostierbar.

Sauber: Ottobahn statt Autobahn – die Macher der gleichnamigen GmbH aus München entwickeln eine völlig neue Art von Verkehrssystemen. Sie glauben an grüne Städte ohne Staus, ohne überfüllte Züge, ohne Verkehrstote und ohne Kohlendioxid-Emissionen. Bei ihrem System bewegt man sich in kleinen individuellen Gondeln an Schienen hängend durch die Städte, angetrieben von 100 Prozent grüner Energie, bis zu 240 km/h schnell.

Süß: Die Welt braucht mehr (nachhaltige) Schokolade: Love Cocoa hat sich dieser Forderung angenommen und fertigt sie auf eine Weise, die dem Planeten gefällt. 500.000 Bäume hat das Unternehmen in diesem Jahr in Kamerun gegen den Klimawandel gepflanzt.

Futuristisch: Gehen wir irgendwann alle in die Luft? Bei Volocopter ist man von davon fest überzeugt. Die Firma will in den Megastädten dieser Welt ein System aus Flugtaxis etablieren, die erschwinglich sind – sicher, zeitsparend, emissionsfrei und leise; inklusive der nötigen Start- und Landeinfrastruktur für die Senkrechtstarter.

Und für innovativsten Projekte und Ideen wird zum Abschluss des Festivals bei der Verleihung der GREEN AWARDS der grüne Teppich ausgerollt – zu besichtigen ebenfalls in einem Livestream inklusive Online-Abstimmung für das beste grüne Start-Up.