Brendan Eich
Foto: dpa/Patricia da Melo Moreira

BerlinDer neue Browser Brave ist da. Der US-Amerikaner Brendan Eich hat am Donnerstag seinen neuen Open-Source-Browser vorgestellt. Dabei soll es sich um den ersten wirklich sicheren Browser für das Surfen im Internet handeln.

Brave soll wesentlich schneller sein als die Konkurrenz. Das Programm beinhaltet einen standardmäßgen Blocker für Werbung und unerwünschte Downloads. Außerdem soll sogenannte Tracking-Software geblockt werden können, die das Verhalten eines Internetnutzers nachverfolgen können. 

Auf der Homepage des Browsers heißt es, dass Internetnutzer kein Produkt seien und sich deshalb nicht als solches behandeln lassen sollten. Deshalb habe man eine Alternative geschaffen.

Brave steht mobil für Android und iOS über die jeweiligen Apps-Stores bereit. Am Desktop werden neben Windows auch Linux und macOS unterstützt.

Brendan Eich ist bekannt als Pionier in Sachen Internet-Sicherheit. Als Mitarbeiter beim einstigen Browser Netscape erfand der 58-jährige US-Amerikaner die Programmiersprache JavaScript, die heute auch außerhalb von Browsern Anwendung findet. Später gehörte Eich zu den Gründern von Mozilla Firefox, einem ebenfalls sehr populären Browser.