Berlin - Die digitale Öffentlichkeit ist Sphäre des niedrigschwelligen Austausches. Doch sie ist auch Sphäre von Polemik, Diffamierung und Hetze, begünstigt durch die Anonymität des Netzes. In den vergangenen Wochen zeigte sich das an prominenten Beispielen wie der Grünen-Politikerin Annalena Baerbock, von der ein gefälschtes Nacktfoto kursierte, oder ihrer Parteikollegin Ricarda Lang. Lang bekam einen Shitstorm, nicht etwa in Bezug auf ihre Redebeiträge bei der Talkshow „hart aber fair“, wo sie tags zuvor gesprochen hatte – sondern auf ihren Körper.

Es sind Beispiele von Frauen, die sich in der (digitalen) Öffentlichkeit äußern und Position beziehen. Man könnte sagen: die zur Meinungsbildung beitragen und Politik machen. Doch gerade Frauen und LGBTIQ-Personen werden in der digitalen Öffentlichkeit zur Zielscheibe von strukturellem, geschlechtsspezifischem Hass.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.