Persönliche Daten helfen Geheimdiensten. 

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Imago/Ikon Images

BerlinIm Jahr 2013 enthüllte der Whistleblower Edward Snowden, dass die NSA weltweit Millionen Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Kontaktdaten sammelte, darunter auch die Telefonnummer von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bis zu 200 Millionen SMS soll der US-Geheimdienst am Tag abgefischt haben. Die NSA beschwichtigte: Es handele sich lediglich um Metadaten wie Datum, Telefonnummer oder Gesprächsdauer. 

Nur in den seltensten Fällen, etwa bei einem terroristischen Verdacht, würden Gesprächsinhalte abgehört. Doch diese scheinbar unbedeutenden Metadaten sind wie kleine Puzzleteilchen – zusammengelegt ergeben sie ein genaues Bild des Kommunikations- und Konsumverhaltens.

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