Rudolf Meeß blickt auf eine eigentümliche Apparatur: Vier rotierende Stempel halten eine pampelmusengroße Siliziumkugel in ihrer Mitte und lassen sie gemächlich rotieren – mal rechts, dann links herum. Ein milchiges Poliermittel, ein Gebräu wie Wandfarbe, sorgt für die Schmierung. „Pro Minute trägt diese Maschine einen Nanometer von der Kugeloberfläche ab“, sagt Meeß, Ingenieur an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. „Zum Vergleich: Unsere Haare wachsen hundertmal schneller.“ Das Resultat: Die wohl rundeste Kugel der Welt, Stückpreis eine Million Euro.

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