Wer wissen will, wie das menschliche Gehirn Sprache erzeugt und versteht oder wie wir Fremdsprachen erlernen, der ist im holländischen Nijmegen am richtigen Platz. Dort steht seit 1980 das Institut für Psycholinguistik der deutschen Max-Planck-Gesellschaft, an dem heute mehr als hundert Forscher aus verschiedenen Fachgebieten und Ländern arbeiten. Auch das weltgrößte Archiv bedrohter Sprachen ist hier angesiedelt. Der Germanist Wolfgang Klein ist Direktor am Institut, und zwar von Anfang an. In seiner Forschung hat er sich nicht nur mit dem Spracherwerb beschäftigt, sondern auch mit dem Ausdruck von Raum und Zeit sowie der Verbindung von Sprache und Literatur. Ihn fasziniere, sagt er, die unendliche Vielseitigkeit der menschlichen Sprache.

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