Eine Dissertation an der Technischen Universität (TU) Berlin mit dem Titel „Gehst du Bahnhof oder bist du mit Auto? Wie aus einem sozialen Stil Berliner Umgangssprache wird“ kommt zu dem Ergebnis, dass die sogenannte Kanak Sprak zum Standard in der Berliner Umgangssprache werden kann. Für ihre Arbeit hat die Soziolinguistin Diana Marossek jetzt den Deutschen Studienpreis der Hamburger Körber-Stiftung erhalten.

Über das sogenannte Kiezdeutsch ist schon viel geschrieben worden. Wohl fast jeder kennt inzwischen den Ausdruck „Ich mach disch urban“ für: „Ich schlag’ dich krankenhausreif“. Mit ihrer Arbeit wollte Diana Marossek nun herausfinden, wer den Jargon überhaupt nutzt, warum sich Jugendliche seiner bedienen und ob er auf Dauer in die Berliner Umgangssprache einfließen könnte. Sie recherchierte an 30 Berliner Schulen und beobachtete in 75 Unterrichtsstunden 1395 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren. Dabei gab sie sich als Referendarin aus.

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