Die Überlebensgrundlage der Großen Pandas ist gefährdet: Ihre Hauptnahrung, der Bambus, ist durch den fortschreitenden Klimawandel bedroht. Dies stellte ein internationales Forscherteam am Beispiel des Panda-Schutzgebiets in den chinesischen Qin-Ling-Bergen fest. Durch die Erwärmung könnten bis zum Ende dieses Jahrhunderts 80 bis 100 Prozent aller Bambus-Bestände in diesem Panda-Habitat verschwinden.

Zudem breite sich der Bambus nur sehr langsam aus und könne daher kaum auf andere, zukünftig klimatisch besser geeignete Gebiete ausweichen. Der Panda verliere dadurch seine Nahrungsgrundlage und seinen Lebensraum, berichten die Forscher im Fachmagazin „Nature Climate Change“ (doi:10.1038/nclimate1727). Allein im Gebiet der Qin-Ling-Berge seien davon 270 Pandas betroffen - 17 Prozent der gesamten noch verbleibenden Exemplare dieser vom Aussterben bedrohten Säugetierart.

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