Kostenlose Virenprogramme: So gut schneiden die Antiviren-Softwares bei Stiftung Warentest ab

Täglich gibt es neue Meldungen über Schadsoftware und Hackerangriffe. Davon sind nicht nur Unternehmen betroffen, auch Privatpersonen müssen ihren Computer gut schützen. Die Stiftung Warentest hat dafür nun verschiedene Antiviren-Softwares getestet und dabei festgestellt, dass nicht immer der teuerste Schutz unbedingt der beste sein muss.

Das ist der Testsieger

Testsieger ist das Programm „Norton Security Standard“ – es funktioniert laut Stiftung Warentest wie ein Leibwächter, der den User in seinem digitalen Alltag begleitet. Allerdings hat das Programm keine besonderen Zusatz-Funktionen wie andere getesteten Programme. Eine einjährige Lizenz kostet 23 Euro. Der Konkurrent G Data schneidet beispielsweise im Test ebenfalls gut ab, weil es das System gründlich auf Schadprogramme scannt. Alle Schädlinge konnte aber leider keines der Systeme finden.

So schnitten die Gratis-Programme ab

Gute Nachrichten gibt es auch für alle, die kein Geld für den Schutz ihres Computers ausgeben möchten. Die Gratis-Programme „AVG Antivirs Free“ und „Avira Free Antivirus“ schützen den Computer laut Stiftung Warentest ebenfalls gut. Dabei ist die AVG-Gratisversion genauso gut wie die AVG-Kaufversion. Das bedeutet allerdings nicht, dass kostenlose Programme generell den gleichen Schutz mit allen Extras bieten wie die kostenpflichtigen Programme. Sie bieten allerdings einen Basis-Schutz.

So wurde getestet

Dazu haben die Redakteure 13 kostenpflichtige und vier kostenlose Antivirenpakete für PCs mit dem Betriebssystem Microsoft Windows 10 getestet. Dabei haben sie folgende Kriterien untersucht: Schutz für den Computer, Handhabung der Programme und die Rechnerbelastung. Das überraschende Ergebnis: Die Softwares sind erst einmal besser als ihr Ruf - zwei Drittel der Programme schützen nämlich gut.

Die kompletten Ergebnisse finden Sie in der März-Ausgabe der Zeitschrift „test“.

(chs)