Der Gebrauch von E-Zigaretten wird verharmlost. Sie verleiten junge Menschen zum Nikotinkonsum, sind womöglich gesundheitsschädlicher als gedacht und dürfen nicht länger frei und unreguliert verkauft werden. Davon sind acht medizinische Fachgesellschaften überzeugt, die sich mit den umstrittenen Nikotin-Verdampfungsgeräten befasst haben. Vertreter der Gremien, darunter die Deutschen Gesellschaften für Pneumologie, Kardiologie und Innere Medizin, stellten am Mittwoch in Berlin ein gemeinsames Positionspapier vor.

Die Experten befürchten, dass durch die zunehmende Akzeptanz von E-Zigaretten auch das konventionelle Rauchen wieder stärker toleriert wird. Überdies schade E-Zigaretten-Dampf der Gesundheit möglicherweise stärker als bisher angenommen, warnen sie. Aktuelle Studien legten den Verdacht nahe, dass auch Nikotin selbst krebserregend sein kann.

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