Berlin - Als ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung zu Beginn der Corona-Krise ins Homeoffice geschickt wurde, galt das als Revolution. Keine Dienstreisen mehr, keine Vor-Ort-Besprechungen oder Konferenzen – das Wirtschaftsleben funktionierte weitgehend auch so. Genauer betrachtet war das vielleicht ein gewaltiger Sprung für zweifelnde Arbeitgeber, aber nur ein kleiner Hüpfer für die Arbeitswelt der Zukunft.

Eine Nachricht aus der vergangenen Woche deutet an, was da auf uns zukommen wird. Es geht nicht mehr darum, aufgrund der technischen Möglichkeiten in Pandemie-Zeiten seinen Arbeitsplatz frei zu wählen, es geht um massive Veränderungen der gesamten Arbeitswelt. Im beschaulichen Münsterland, genau in Beckum, wurde ein Haus präsentiert, das mittels eines 3D-Betondruckers entstanden ist. Früher waren dafür alleine Maurer, Zimmermänner, Dachdecker – also traditionelle Handwerksleute – zuständig, Handwerk habe goldenen Boden, hieß es, mit Handarbeit ließ sich gutes Geld verdienen. In Beckum zog eine  computergesteuerte Maschine die Mauern in Rekordzeit hoch.

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