Klappt sie oder klappt sie nicht – die erste Landung auf einem Kometen? Die Choreografie dieses Schauspiels steht seit mehr als zehn Jahren fest, die Akteure warten schon lange auf ihren Einsatz. Die Regisseure verfolgen das Geschehen hingegen nur noch auf dem Monitor. Eingreifen können sie nicht mehr. Berndt Feuerbacher, einer der Regisseure, schätzt das Risiko des Scheiterns auf 25 Prozent.

Wie viele andere verfolgt Feuerbacher an diesem aufregenden Mittwoch im Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in Darmstadt das Stück, das er mit seinen Kollegen ausgetüftelt hat. Feuerbacher stammt aus Stuttgart und leitete viele Jahre ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Heute ist er 74 Jahre alt und längst im Ruhestand. „Es bleibt mein Baby“, sagt er dennoch zu dem Projekt, das an diesem Tag über die Bühne geht.

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