Der Fleiß von Ameisen ist sprichwörtlich. Womöglich gestalten die allgegenwärtigen Krabbler durch ihre Aktivitäten sogar den gesamten Planeten um – das glaubt jedenfalls der Geograf Ronald Dorn von der Arizona State University in den USA. Einer Langzeitstudie zufolge, die der Forscher in der Zeitschrift Geology vorstellt, könnten die rund 100 Billiarden Ameisen auf der Erde ein wichtiger Klimafaktor sein. Denn sie beschleunigen die Verwitterung fester Gesteine und saugen Kohlendioxid aus der Luft.

Ronald Dorn ist Spezialist für die Geheimnisse der Erosion. Als er Ende der 1980er Jahre Professor in Arizona wurde, begann er mit einer Reihe von Experimenten. Er wollte jene äußerst langsamen Vorgänge genauer untersuchen, die aus festen Gesteinen nach und nach bröselige Körnchen und schließlich fruchtbaren Boden machen (siehe Kasten).

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