Berlin - Diese Bilder und Videos sind sensationell. Zum ersten Mal überhaupt kann man bei einer Landung auf dem Mars mit dabei sein – wenn auch nachträglich und aus etwa 200 Millionen Kilometern Entfernung. Erstmals festgehalten wurden auch jene „seven minutes of terror“, von denen die Nasa-Ingenieure sprechen. Sie meinen damit jene Minuten des Bangens, der Angst und des Schreckens in der hochkomplizierten letzte Phase der Mars-Landung. Alles läuft automatisch ab, man kann nicht mehr eingreifen und kriegt auch nichts mit. Denn ein Funksignal braucht mehrere Minuten vom Mars zu Erde. Erst hinterher weiß man, ob man Erfolg hatte oder aus der 2,7 Milliarden US-Dollar teuren Mission ein Haufen Mars-Schrott geworden ist.

Am 18. Februar landete der Nasa-Rover „Perseverance“ im Jezero-Krater auf der Nordhalbkugel des Mars. Dort soll er in den nächsten Jahren unter anderem nach molekularen Spuren von Leben suchen. Die letzte Phase der Landung wurde von mehreren Kameras an der Ober- und Unterseite des Landers  festgehalten. Dabei entstand unter anderem ein fantastisches, mehr als dreiminütiges Video, zu sehen auf YouTube unter dem Titel „Perseverance Rover’s Descent and Touchdown on Mars“.  

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