Wem würde man am ehesten ein Geheimnis erzählen? Oder auch nur sein Auto ausleihen? In den meisten Fällen doch nur engen Freunden. Bei ihnen scheint etwas Wertvolles einfach besser aufgehoben zu sein als bei entfernten Bekannten oder völlig Fremden. Quer durch die Kulturkreise hat Freundschaft schließlich sehr viel mit Vertrauen zu tun. Umso spannender ist die Frage, wie diese besondere Form der Beziehung entstanden ist: Handelt es sich dabei um eine spezielle Erfindung des Menschen? Oder reichen die Wurzeln dieses Verhaltens bis ins Tierreich zurück? Einer neuen Studie zufolge scheint Letzteres der Fall zu sein. Auch Schimpansen sind nämlich durchaus in der Lage, vertrauensvolle Freundschaften zu schließen. Wie die genau aussehen, beschreiben Jan Engelmann und Esther Herrmann vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig im Fachjournal Current Biology.

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