Die eine sammelte Kräuter, der andere buddelte in der Erde. Und beide stießen mit solch simpel anmutenden Methoden auf Medikamente, die seither jedes Jahr Millionen von Menschen in den Tropen das Leben retten. Für ihre Verdienste bei der Behandlung der Malaria, der Flussblindheit und der Elephantiasis erhalten die Chinesin Youyou Tu sowie der Japaner Satoshi Omura gemeinsam mit dem in Irland geborenen US-Forscher William Campbell den diesjährigen Nobelpreis für Medizin und Physiologie. Die Auszeichnung, die mit acht Millionen schwedischen Kronen (knapp 880.000 Euro) dotiert ist, geht zur Hälfte an Youyou Tu und je zu einem Viertel an ihre beiden männlichen Kollegen. Überreicht wird der Preis am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel.

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