Berlin - Als Hertha BSC im Sommer des vergangenen Jahres den ökologischen Fußabdruck des Fußballklubs analysierte, gab es ein böses Erwachen. Im Auftrag des Erstligisten hatte sich die Berliner Energieagentur die Emissionen vorgenommen, die rund um den Fußball entstehen. Die Daten der Saison 2018/2019 zeigten: Der sogenannte CO2-Fußabdruck von Hertha BSC beträgt 10.550 Tonnen. Etwa 90 Prozent der Emissionen (9576 Tonnen Kohlendioxid) fielen im Transport an, beispielsweise der Mannschaft und der Fans zu Auswärtsspielen. 

Indirekte Emissionen wie der Verbrauch von elektrischem Strom und Wärmeenergie machten insgesamt 959 Tonnen CO2-Äquivalente aus.  „Klimaschutz hat im Profifußball bisher eine untergeordnete Rolle gespielt“, kommentierte Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur. „Umso eindrucksvoller ist es, dass Hertha BSC bei diesem Thema vorangeht und der Verein seine Treibhausemissionen nach einem anerkannten Verfahren transparent und vergleichbar macht.“

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