Es sind Tage, an denen sich die Betroffenen nur noch ins Bett verziehen können. Wenn die Migräne wieder einmal zuschlägt, im Kopf ein Nervengewitter tobt, sind die Schmerzen und die Übelkeit meist so stark, dass ein normaler Alltag undenkbar ist. Jedes Geräusch, jeder Lichtstrahl wird dann zur Qual.

„Für Patienten mit starker Migräne zählt daher jeder einzelne Tag, an dem sie von den Attacken verschont bleiben“, sagt Uwe Reuter von der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie der Berliner Charité. Medikamente, die den Anfällen zumindest ein Stück weit vorbeugen können, sind jedoch vielfach mit starken Nebenwirkungen verbunden. „Die Patienten – oft sind es Frauen zwischen 20 und 40 Jahren – leiden unter starker Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen oder Geschmacksstörungen, weshalb sie die Prophylaxe meist früher oder später wieder beenden“, sagt Reuter.

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