Berlin - Für Edward Snowden war es ein großer Erfolg. „Sie haben unterschätzt, wie sehr wie uns wehren können“, twitterte der Whistleblower, als bekannt wurde, dass Apple von seinen Plänen abweicht, Fotos seiner Nutzer genauer zu kontrollieren. Weltweit hatten Aktivisten und Daten-Experten das Projekt verurteilt. 

Im August hatte der US-Konzern angekündigt, sich immer dann einzuschalten, wenn Aufnahmen vom Handy zum hauseigenen Online-Speicherdienst iCloud hochgeladen würden, um zu prüfen, ob die Aufnahmen kinderpornografische Inhalte enthalten. Der Hintergrund: Weltweit steigen die Zahlen von Kindesmissbrauch im Netz. Fotos und Videos lassen sich im Internet leichter verbreiten, ein Kreis von Abnehmern ist auch schnell gefunden, die Masse an Ermittlungsmaterial überfordert die Sicherheitsbehörden und macht die Aufklärungsarbeit mühsam und langwierig.

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