Das Mikrofon hält er fest in der linken Hand, mit der rechten setzt er sich eine Sonnenbrille auf. „Wenn Sie das nächste Mal am Strand sind, schauen Sie in den Himmel“, fordert Christopher Kyba das Publikum auf. „Und machen Sie dazu diese Bewegung.“ Er schaukelt seinen Kopf wild von links nach rechts. „Dann denkt jeder, dass Sie ein Idiot sind.“ Die Zuschauer lachen. Der Forscher hat aber auch eine ernsthafte Erklärung für sein Gezappel. „So können Sie den Himmelskompass sehen“, sagt er. Er entstehe durch gebrochenes Licht, das Kreise bildet, die immer im 90-Grad-Winkel zur Sonne stehen. „Tiere orientieren sich daran,“ sagt Kyba. In der Nacht funktioniere das ähnlich. Mittlerweile sei es in den Städten aber so hell, dass die Tiere den Mond und seine Strahlen kaum noch sehen können.

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