Berlin - Reiselustige Menschen können nichts gebrauchen, was sie beschwert. So erging es auch Alexander von Humboldt. Schon als junger Student ahnte er, dass er selbst nie ein eigenes Archiv an Naturschätzen haben würde. Zwar fand er ständig interessante Pflanzen und Steine, verschenkte sie aber gleich wieder. „Und wenn ich heute etwas Seltenes habe und morgen seh’ ich, dass es einem Dritten mehr Freude macht, so geb’ ich es weg. So komm’ ich freilich nie zu einer Sammlung“, schrieb er 1791 in einem Brief.

Damals konnte Humboldt nicht ahnen, dass  zu seinem 250. Geburtstag  im Berliner  Museum für Naturkunde  zahlreiche Stücke, die er auf seinen Reisen fand, wieder vereint werden würden. Die neue Ausstellung „Humboldt-Intervention“ zeigt zum Jubiläum ausgewählte Mineralien und Steine, die durch den berühmten Naturforscher in die Sammlung des Museums kamen. Die Schau ist Teil eines Themenjahres, zu dem in der ganzen Stadt das Leben und Schaffen Humboldts mit vielen Veranstaltungen gefeiert wird.

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