Was haben kratzfeste Lacke, antibakteriell wirkende Textilien, transparente Sonnencremes oder schnell aushärtender Beton gemeinsam? Sie verdanken ihre Zusatzeigenschaften Nanopartikeln, also Teilchen, die weniger als 100 Nanometer messen und damit so winzig sind wie ein Virus. Nanopartikel und andere Werkstoffe, die zwar keine Partikelform, aber ebenfalls Dimensionen unter der 100-Nanometer-Grenze haben, wie etwa Nanometer-dünne Röhrchen oder Fasern, sind in der Industrie gefragt: Diese sogenannten Nanomaterialien bildeten 2010 einen Markt von 9 Milliarden Euro, bis 2015 sollen es 20 Milliarden Euro werden. Immer mehr Nano-Produkte bevölkern die Warenregale: mehr als 1 300 gab es im Jahr 2010, zwei Jahre zuvor waren es noch 800.

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