Microsofts neuer Flight Simulator soll am 18. August erscheinen.
Grafik: Microsoft

BerlinMicrosofts neuer Flight Simulator soll am 18. August erscheinen. Der genaue Name des Flugsimulator-Spiels steht noch nicht fest, es löst aber den „Microsoft Flight Simulator X: Steam Edition“ ab, der seit Ende 2014 auf dem Markt ist.

Die neue Version soll rund 37.000 Flughäfen bieten, darunter der Tenzing-Hillary Airport (Code: VNLK) im Nordosten Nepals, besser bekannt als Lukla Airport. Mit seiner nur gut 500 Meter kurzen, stark zum Hang geneigten Start- und Landebahn mitten im Himalaja gilt er als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt.

Live-Verkehr und Echtzeit-Wetter

Dazu kommen unzählige neue Landschaften, Gebirge, Straßen, Flüsse, Gebäude, Bäume oder Tiere – alles nahezu fotorealistisch, wie das Unternehmen mitteilt. Hobbypiloten sollen auch auf Live-Verkehr hinabschauen, durch Echtzeit-Wetter fliegen und automatische Tag- und Nachtwechsel erleben können.

Außerdem haben die Xbox-Game-Studios und das Asobo-Studio als Entwickler viele neue, detailreiche Flugzeuge vom Propeller-Zweisitzer bis hin zum Verkehrs-Jet ins Spiel integriert. Die Cockpits samt Instrumenten sollen dabei originalgetreu abgebildet sein.

Nicht jeder darf den Dreamliner fliegen

Das Spiel für Windows-PC und Xbox erscheint in drei Versionen (Standard, Deluxe, Premium Deluxe) innerhalb derer die Zahl der verfügbaren Flugzeuge und Flughäfen variiert. Als Fluggerät stehen etwa der Airbus A320 Neo oder die Boeing 747-8 Intercontinental zur Verfügung. Boeings 787-10 Dreamliner bleibt Käufern der Premium-Deluxe-Edition vorbehalten.

Das Spiel erscheint genau zur richtigen Zeit, in der viele Menschen unter Fernweh leiden, weil die Reisebedingungen während der Corona-Pandemie eingeschränkt sind. Die ersten Tester des Spiels waren beeindruckt. Das Magazin „PC Games“ urteilte: „Das Herzstück des neuen Flugsimulators ist die sogenannte Twin World, wie die Entwickler den virtuellen Nachbau der realen Welt liebevoll nennen. Darin ist prinzipiell die komplette Welt mehr oder weniger detailgetreu nachgebaut. Von den Bergspitzen des Himalaya bis zu den Gassen von New York oder den Kanälen von Venedig. Und der Detailgrad dabei ist überwältigend.“

Das Magazin GameStar schrieb allerdings einschränkend: „Wer in Deutschland möglichst realitätsnah landen möchte, muss zur Super Deluxe Edition greifen - als einziger deutscher Flughafen, der die Realismus-Sonderbehandlung bekommen hat, ist hier Frankfurt enthalten.“

Die Preise starten bei rund 70 Euro. Wer einen Xbox-Game-Pass hat, soll den Flight Simulator im Rahmen des Abos nutzen können. Die PC-Systemmindestanforderungen liegen bei 150 Gigabyte (GB) freiem Speicher auf der Festplatte, einem Core-i5-4460- oder AMD-Ryzen-3-1200-Prozessor sowie einer Nvidia-GTX770- oder Radeon-RX-570-Grafikkarte. Microsoft betonte übrigens, dass das Ziel sei, den Flight Simulator auf so vielen Plattformen wie möglich anbieten zu wollen, meldete GameStar.