In seinen Träumen verwandelt sich Randolf Menzel manchmal in eine Biene. „Ich kann dann rüttelnd fliegen wie ein Insekt, ich nehme UV-Licht wahr und erkenne das Polarisationsmuster des Lichts am Himmel“, berichtet der Neurobiologe von der Freien Universität (FU) Berlin. Ein solches Erlebnis hatte er erstmals Ende der 60er-Jahre, als er an seiner Doktorarbeit über das Farbensehen der Bienen arbeitete. Bis heute kehrt das Traummotiv wieder.

Kein Wunder, denn der inzwischen 76-jährige Forscher, der in Tübingen und Frankfurt am Main Biologie, Chemie und Physik studiert hat, beschäftigt sich seither fast ausschließlich mit der Honigbiene Apis mellifera. Im wachen Zustand hat der emeritierte Professor allerdings einen sehr sachlichen Blick auf die kleinen Insekten.

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