Stockholm - Peter Higgs und François Englert lauschen mit Hunderten Physikerkollegen in Genf gebannt den Worten der Italienerin Fabiola Gianotti. Weltweit 270 000 Menschen verfolgen den Vortrag der eloquenten Physikerin live per Internet. Nach 50 Minuten und zahlreichen Formeln erscheint das Ergebnis: 5 Sigma. Mit der Wahrscheinlichkeit von 3 Millionen zu 1, so erläutert das Europäische Kernforschungszentrum Cern, haben dessen Forscher ein Teilchen gefunden, das zu den Vorhersagen von Higgs passt. Dieser wischt sich über seine feuchten Augen. „Es ist wirklich unglaublich, dass dies während meiner Lebenszeit geschehen ist“, sagt er am 4. Juli 2012, knapp 50 Jahre, nachdem er das Teilchen vorhergesagt hat. Gut ein Jahr später kürt das Nobel-Komitee den 84-jährigen Briten Higgs und den Belgier Englert (80) nun mit dem Nobelpreis.

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