Vor der dänischen Nordseeküste sind größere Mengen Erdöl gefunden worden. Der deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent Wintershall vermutet dort rund hundert Millionen Barrel Rohöl, wie das Unternehmen am Montag in Kassel mitteilte.

Demnach entdeckte die BASF-Tochter das Ölvorkommen rund 300 Kilometer westlich vor der Stadt Esbjerg im Südwesten Dänemarks. Wintershall will nun nach eigenen Angaben prüfen, ob sich die Förderung des Öls wirtschaftlich lohnen würde.

Auf die Ressource stieß der Konzern bei einer Bohrung in einer Tiefe von über 4400 Metern unter dem Meeresspiegel. Bei einem Testlauf seien sowohl Erdöl als auch Gas an die Oberfläche befördert worden, teilte das Unternehmen mit. Wintershall ist an dem betreffenden Fördergebiet namens Hebonite mit 35 Prozent beteiligt, weitere 15 Prozent hält der deutsche Energieversorger EWE AG. (afp)