Berlin - Bevor die Sache mit Corona losging, gaben bei einer Umfrage in Deutschland nur neun Prozent der Befragten an, jemals einen QR-Code gescannt zu haben. Bei einer Umfrage im September 2020 war die Zahl auf 72 Prozent gestiegen. Wenn es also um die Gewinner der Krise geht, dann gehört dieses seltsam schwarz-weiße Pixelbild unbedingt dazu. Wer ein Restaurant betreten möchte oder sein digitales Impfzertifikat vorzeigen will oder bei einer Corona-Impfstelle in kürzester Zeit den Test hinter sich bringen will, der ist auf den QR-Code angewiesen.

Die Methode ist allerdings nicht so neu, wie viele Bürger vermuten könnten. Es ist 27 Jahr her, da erblickte der QR-Code zum ersten Mal das Licht eines Scanners, wie der Deutschlandfunk schrieb. Als einer der Erfinder gilt Masahiro Hara, er erklärt auf dem YouTube-Kanal des Europäischen Patentamts die Entdeckung. Der japanische Grafikdesigner tüftelte gemeinsam mit seinen Kollegen vom Automobilzulieferer Denso Wave an einer Möglichkeit, Autoteile in der Lieferkette schneller zu lokalisieren.

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