Die Warnungen sind immer gleich, und trotzdem verwenden viele Nutzer unverdrossen unsichere Passwörter. Die Auswertung einer riesigen Datenbank mit geleakten Zugangsdaten zeigt jedes Jahr aufs neue, dass viele Menschen immer noch auf einfache Wörter oder simple Tastatur-Muster vertrauen, weil man sich die leichter merken kann. Aber eben auch herrlich leicht erraten oder knacken.

Auf Platz eins der „Charts“ der beliebtesten unsicheren Passwörter des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) steht seit Jahren unangefochten „123456“, dieses Jahr gefolgt von „123456789“ und dem unvermeidbaren Passwort „passwort“. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von 3,1 Millionen Zugangsdaten mit .de-Mail-Adressen hervor, mit dem das HPI seinen Identity Leak Checker füttert, und die 2020 geleakt worden sind. Mit dem Checker-Tool können Nutzer herausfinden, ob sie gehackt worden sind und ihre Zugangsdaten zu bestimmten Diensten unter Umständen frei im Netz flottieren.

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