Berlin - Den Trend zum Personal Computer hat der Computergigant IBM in den 1970er-Jahren fast verschlafen. Damals war der Konzern zwar der führende Anbieter von Großrechnern, doch die waren meistens so groß wie ein Kühlschrank und nicht für den privaten Gebrauch geeignet. An diesen Verhältnissen wollten die Konzernmanager an der Ostküste der USA eigentlich auch nichts ändern. Doch die langhaarigen Technik-Nerds in Kalifornien, die sich im „Homebrew Computer Club“ ihre selbstgebastelten Mikrocomputer vorführten, wirbelten die Pläne von IBM durcheinander und erzwangen vor 40 Jahren die Entwicklung des ersten IBM-PCs.

Einer dieser Homebrew-Nerds, der IBM in Verlegenheit brachte, war der geniale Tüftler Steve Wozniak. „Woz“ wurde von seinem Freund Steve Jobs immer wieder ermahnt, nicht nur an seine Bastler-Freunde zu denken, sondern weit darüber hinaus. Der von Wozniak entwickelte Apple I wurde 1976 von den Anzugträgern bei IBM noch nicht einmal zur Kenntnis genommen. Das Nachfolgeprojekt Apple II dagegen schon.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.