Wenn Renate Lieckfeldt über das Promotionsrecht für Fachhochschulen (FH) spricht, wird es erst einmal historisch. Die Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig erzählt, wie die Technischen Hochschulen im 19. Jahrhundert um das Recht kämpften, Doktortitel zu verleihen. Die ehemaligen Techniker- und Ingenieurschulen scheiterten dabei immer wieder an den hochnäsigen Universitäten. Erst in den 1890er-Jahren fiel das Privileg der Alma Mater, als Kaiser Wilhelm II auch den preußischen Hochschulen das Promotionsrecht gab – und zeitgleich den akademischen Grad des „Dipl.-Ing.“ einführte. „Heute passiert das gleiche wieder“, sagt Renate Lieckfeldt, die sich für das Promotionsrecht der FH stark macht. Doch viele Universitäten bremsen – ganz vorn mit dabei die Technischen Universitäten. Deshalb erinnert Lieckfeldt sie gern an ihre eigene Geschichte.

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