Berlin - Wenn ihre Mutter den Staubsauger anstellte, verkroch sie sich unter den Tisch. Der Motor des VW-Käfers ihres Vaters versetzte sie in Panik. Und wenn sie auf einem Karussell saß, war ihr zum Weinen zumute. Heute ist Christina Schneider Anfang 30. Sie wirkt scheu, oft schaut sie beim Sprechen lieber auf ihre Hände als in die Augen ihres Gegenübers. „Normalerweise rede ich nicht so viel“, sagt sie, „aber dieses Thema liegt mir am Herzen.“

Mit diesem Thema meint die junge Frau ihre Hochsensibilität – eine Persönlichkeitseigenschaft, die erstmals 1997 die amerikanische Psychologin Elaine Aron beschrieben hat und die seither immer besser erforscht wird. Aron geht davon aus, dass 15 bis 20 Prozent der Menschen ein empfindsameres Nervensystem haben.

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