Selbstverliebte Chefs, herzlose Lebenspartner oder Kollegen, die bei der leisesten Kritik an die Decke gehen. Fast inflationär werden sie inzwischen als Narzissten bezeichnet. Manche Kritiker sehen die westlichen Gesellschaften schon lange auf dem Weg ins narzisstische Zeitalter – und werten sogar die jüngste Bankenkrise als Auswuchs davon. Im streng medizinischen Sinn ist Narzissmus dagegen schwer zu greifen. Forscher der Berliner Charité konnten ihn nun im Gehirn verorten. Einige ganz spezielle Hirnstrukturen sehen bei Narzissten messbar anders aus – und viele davon haben mit der Steuerung von Empathie zu tun, berichten sie im Journal of Psychiatric Research.

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