Berlin - Besonders spektakulär sieht sie nicht aus, die graue Halle auf dem Gelände des Autohauses Märkische Spitze, nicht weit vom S-Bahnhof Springpfuhl in Marzahn. Würde man einen Passanten fragen, was darin geschehe, käme wohl kaum die Antwort: Hier wird die erste europäische Mondlandung vorbereitet.

Und doch geschieht genau dies in diesem zweistöckigen Gebäude. Die jungen Mitarbeiter der Firma PTScientists entwickeln hier ein Raumschiff für den Mondflug. Die Premiere wird für das Jahr 2021 angestrebt. In der ersten Etage liegen Büros, im Erdgeschoss große Hallen. Hier stehen die Modelle einer Mondlandefähre und eines Mondfahrzeugs. Dieser Rover wird in einem „Testbett“ erprobt, einer großer Fläche, gefüllt mit Vulkangestein aus der Eifel, das dem Material auf der Mondoberfläche – dem Regolith – am besten ähnelt. Hier sollen bei einer künftigen Mission auch kritische Situationen durchgespielt werden, ehe man Steuersignale an den Rover sendet.

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