Das Deutsche Elektronen-Synchrotron in Hamburg, kurz Desy, ist eines der größten Forschungszentren der Republik. Zu der Einrichtung gehören Dutzende von Labors und Experimentierhallen sowie Büros und Werkstätten. Der wahre Schatz aber liegt in 35 Metern Tiefe: der Europäische Röntgenlaser (European XFEL). Am besten erkundet man ihn mit dem Rad, sagt Winfried Decking. „Der Tunnel ist schließlich dreieinhalb Kilometer lang“, sagt der Physiker.

Die Anlage, deren Betrieb Decking mit leitet, beginnt in Hamburg-Bahrenfeld und endet in Schenefeld in Schleswig-Holstein. Mit Kosten von 1,4 Milliarden Euro zählt der European XFEL zu den größten und teuersten Forschungsmaschinen, die je in Deutschland gebaut wurden. Nach acht Jahren Bauzeit beginnen nun die ersten Experimente. Der Gigant erzeugt die hellsten Röntgenblitze der Welt und soll damit völlig neue Einblicke in Nanomaterialien, Biomoleküle und chemische Reaktionen schaffen.

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