Als der Roboter Watson in den USA eine Quizshow gewinnt, stehen die Menschen ehrfürchtig im TV-Studio. Eine Maschine hatte sie haushoch geschlagen. Überlegen ist sie dem Menschen deswegen noch lange nicht. „Dieser Roboter hat nur Wissen abgespult“, sagt Manfred Hild. „Er hat nichts davon begriffen.“ Der siegreiche Watson wurde von IBM darauf programmiert, wie eine Suchmaschine blitzschnell das Internet zu durchforsten. Eine Vorstellung von dem, was er sagt, hat er nicht. Was Hild und seine Kollegen dagegen an der Humboldt-Universität (HU) Berlin entwickeln, ist ein ganz anderer Ansatz. Ihr Roboter soll das können, was den Menschen zu einem intelligenten Wesen macht. Er soll auf seine Umwelt reagieren und selbstständig lernen.

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