Feuchte, kühle Wälder bieten ein angenehmes Klima, plätschernde Quellbäche eine gute Kinderstube für den Nachwuchs. Es gibt genügend Verstecke, und auch der Tisch ist mit Insekten und Spinnen, Schnecken und Regenwürmern reich gedeckt. Aus Sicht eines Feuersalamanders müsste die Eifel ein wahres Paradies sein. Wenn da nicht dieser Pilz wäre. Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) heißt der Krankheitserreger, der die Haut der Salamander zerfrisst und die Tiere so in kürzester Zeit tötet.

Nachdem er bereits in den Niederlanden und Belgien gewütet und ganze Populationen ausgerottet hat, ist er seit ein paar Jahren auch in der Eifel aktiv. Experten befürchten, dass er den Sprung in andere Regionen Deutschlands schaffen wird. Wie schnell aber breitet sich der Pilz aus? Und was kann man dagegen tun? Solchen Fragen geht seit Anfang des Jahres ein Projekt des Bundesamtes für Naturschutz nach. Beteiligt sind die Universität Trier, die Technische Universität Braunschweig, die Biologische Station Düren und die Biologische Station Städteregion Aachen.

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