Mit Pillen Höchstleistungen aus dem Gehirn herauskitzeln – das gilt eigentlich als zukunftsträchtig. Gehirndoping werde zum Massenphänomen, sagten Experten voraus. Mit Ritalin beispielsweise, eigentlich eine Arznei für Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen, ließen sich bessere Uni-Noten erzielen. Modafinil, eigentlich gegen die Schlafstörung Narkolepsie zugelassen, helfe bei Nachtschichten im Büro. Illegale Amphetamine könnten das Gehirn so richtig auf Touren bringen. Der Nobelpreisträger Eric Kandel hoffte 2003 sogar, binnen fünf Jahren ein Mittel zu entwickeln, das vor altersbedingten Gedächtnisproblemen schützt.

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