Kabel sind unschön. Sie schlängeln sich in wirren Wülsten an den Fußleisten entlang. Es wären noch viel mehr, hätte sich nicht in den vergangenen Jahren eine neue Technologie verbreitet. WLAN (Wireless Local Area Network) hat den Zugang zum Internet unsichtbar gemacht – allerdings nur für den Bau des menschlichen Auges. Könnte man die drahtlosen Netze sehen, sie lägen wie ein wabernder Nebel über den Städten.

Die Astrobiologin Marilyn Browning Vogel vom Ohlone College in San Francisco hat die Funksignale gemeinsam mit dem Grafiker Nickolay Lamm in Illustrationen visualisiert. Diese breiten sich auf der National Mall in Washington zwischen den Bäumen aus. WLAN-Strahlen reichen bis zu 300 Meter weit und werden nicht nur von Wänden, sondern auch von Bäumen gedämmt. Über weitere Antennen lässt sich das Feld aber erweitern – so gibt es überall im Park Zugang zum Internet.

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