Berlin - Ende Januar hatte der Fußballprofi Marcus Rashford auf die fremdenfeindlichen Attacken in den Sozialen Medien mit einer kraftvollen Antwort reagiert. „Ich bin ein schwarzer Mann, und ich lebe jeden Tag mit dem Stolz, einer zu sein. Niemand und auch kein Kommentar können daran etwas ändern“, antwortete der Nationalspieler und Star von Rekordmeister Manchester United auf Beleidigungen im Netz. Doch die Situation für die Spieler hat sich danach nicht verbessert. 

Deshalb haben die Vereine jetzt beschlossen, Anfang Mai mit einem gemeinsamen Social-Media-Boykott gegen rassistische Beleidigungen und Anfeindungen in den sozialen Netzwerken zu protestieren. Der Boykott umfasst alle Vereine von der Premier League bis zur vierten Liga sowie die Frauen-Profiteams. Er wird vom kommenden Freitag (14 Uhr) bis Montagnacht andauern. Der Protest sei „eine Reaktion auf die anhaltenden und nachhaltigen diskriminierenden Beschimpfungen, mit denen Spieler und viele andere mit dem Fußball verbundene Personen online konfrontiert sind“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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