„Call of Duty“ gehört zu den Erfolgen aus dem Hause Activision Blizzard. Szenekenner gehen davon aus, dass es möglicherweise im Oktober eine neue Version geben wird.
Foto: Activision Blizzard

Santa MonicaIn der Corona-Krise verzeichnet die Spiele-Branche seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr ein deutliches Wachstum. Umfragen und Berechnungen ergaben, dass viele Menschen die Zeit zu Hause nutzen, um in die virtuelle Spielewelt abzutauchen. Auch der Umsatz des Unternehmens Activision Blizzard, Hersteller von Bestsellern wie „Call of Duty“, „World of Warcraft“ und „Candy Crush“, stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar. Die Zahl aktiver Nutzer ging innerhalb von drei Monaten von 102 hoch auf 125 Millionen, wie die US-Firma mitteilte. Unterm Strich blieben 580 Millionen Dollar Gewinn in den Kassen nach 328 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Bei Take-Two Interactive, dem Anbieter von Spielen wie „Grand Theft Auto“ und „NBA 2K20“, schoss der Umsatz im vergangenen Quartal um 54 Prozent auf 831,3 Millionen Dollar hoch, und der Gewinn stieg von 46,3 auf 88,5 Millionen Dollar. Firmenchef Strauss Zelnick stellte in einer Telefonkonferenz mit Analysten in der Nacht zum Mittwoch höhere Preise für neue Spiele in den Raum. Die Preise seien schon lange weitgehend stabil, während die Kosten für die Entwicklung erheblich gestiegen seien, sagte er.