Verschmutzte Luft ist für die Gesundheit offenbar gefährlicher als bislang angenommen. Das geht aus einer am Dienstag in Mainz vorgestellten Studie hervor, die im European Heart Journal erscheint. Demnach verringern Feinstaub, Stickoxide, Ozon und Co. die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund zwei Jahre, denn sie führen statistisch betrachtet jährlich zu 800.000 vorzeitigen Todesfällen. Bisherige Studien kamen nur auf halb so große Zahlen. Die europäische Umweltagentur zum Beispiel geht von 400.000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr in Europa aus.

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