Wer macht was beim Spielen? Aus den Daten lassen sich detaillierte Persönlichkeitsprofile destillieren. Im Grunde sind Online-Games ein psychologisches Laborexperiment.
Foto: Imago/Arnulf Hettrich

Berlin - Als im März der Lockdown verhängt wurde, flüchteten sich viele Menschen in virtuelle Spielewelten. Die Gaming-Industrie boomt seit Jahren, doch die Corona-Krise hat ihr noch mal einen neuen Schub verliehen. Die Spielentwickler verzeichnen Umsatzrekorde, allein bei Nintendo sind im ersten Quartal 2020 die Gewinne um 428 Prozent gestiegen. Nach Angaben von Microsoft gibt es mittlerweile zwei Milliarden Gamer auf der Welt. Und die Community wächst immer weiter. Doch den meisten Gamern ist wohl nicht bewusst, dass sie lückenlos überwacht werden.

Denn: Spielentwickler sammeln jede Menge Daten über ihre Nutzer. Epic Games, der Entwickler von „Fortnite“, erhebt laut seiner Datenschutzrichtlinie zum Beispiel automatisch Informationen über Seitenaufrufe, Verweildauer auf einer Seite, Anzahl der Klicks, Nutzungsdauer sowie Standort des Geräts.

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