Auf den ersten Blick wirkt die Untersuchungsliege im Labor des Instituts für Radiologie der Charité in Berlin-Mitte ganz normal und unscheinbar. Doch dann betätigt Nachwuchsforscher Heiko Tzschätzsch einen Schalter, und die Liege fängt an zu schwingen – ähnlich wie ein Massagesessel, der die Muskeln zum Vibrieren bringt.

Doch die Liege in der Charité soll nicht der Entspannung dienen. Sie ist Kernstück eines Prototyps für ein neues Ultraschallverfahren. „Der Patient legt sich ganz normal auf diese Liege“, erläutert Tzschätzsch. „Zunächst erfolgt eine gewöhnliche Ultraschalluntersuchung, bei der sich der Arzt die Organe anschaut. Wenn er die richtige Position gefunden hat, kann er die Vibration einschalten und die Elastographie machen“, berichtet der Physiker.

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