Naturschutz galt lange als ein Thema für Idealisten und Romantiker. Bäume, Elefantenherden oder Korallenriffe zu erhalten, mochte ja eine schöne Sache sein. Doch wenn wirtschaftliche Interessen dem entgegenstanden, zogen solche Anliegen meist den Kürzeren. „Oft genug ist das auch heute noch so“, sagt Bernd Hansjürgens, der am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig das Department Ökonomie leitet. „Es wird immer noch zu wenig berücksichtigt, dass Naturzerstörung auch einen wirtschaftlichen Preis hat.“ Dem aber wollen er und seine Kollegen etwas entgegensetzen. Im Rahmen des Projekts „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ haben sie die ökonomischen Leistungen verschiedener Ökosysteme zwischen Alpen und Ostsee untersucht.

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