Berlin - Zum Jahreswechsel wird viel getrunken. Erst fließt Glühwein in Strömen, später Sekt. Man könnte annehmen, dass in diesen Tagen auch die Gefahr schwerer Unfälle zunimmt, unter anderem im Straßenverkehr – wegen des Alkohols und der größeren Müdigkeit nach ausgedehnten Feiern. Doch wie ein Wissenschaftler feststellt, sind nicht Weihnachten oder Silvester die gefährlichsten Tage des Jahres, sondern der 1. Mai.

Seit zwanzig Jahren sammelt das Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) Daten über schwere Unfälle. Mehr als 150 000 Einzelfälle intensivmedizinisch versorgter Patienten aus über 600 Kliniken sind dokumentiert. Die anonymisierten Daten sollen den Kliniken aus ganz Europa unter anderem Rückmeldungen über die Qualität ihrer Behandlungen geben. Jährlich kommen 35 000 neue Fälle hinzu. Der Medizinstatistiker Rolf Lefering hat die Daten ausgewertet. Er ist Professor am Institut für Forschung in der Operativen Medizin der Universität Witten/Herdecke.

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