Vor 20 Jahren: Absturz der russischen Raumstation „Mir“ über dem Pazifik

Das sowjetische/russische Weltraumlabor „Mir“ umkreiste rund 86.000 Mal die Erde und wurde nach 15 Jahren, am 23. März 2001, kontrolliert zum Absturz gebracht.

Insgesamt 125 Weltraumfahrer aus zwölf Nationen, darunter vier Deutsche, haben auf der „Mir“ (1986-2001) gelebt und gearbeitet. 
Insgesamt 125 Weltraumfahrer aus zwölf Nationen, darunter vier Deutsche, haben auf der „Mir“ (1986-2001) gelebt und gearbeitet. Foto: Nasa/Wikimedia

Berlin-Als der Kosmonaut Leonid Kisim zur Raumstation „Mir“ flog, war seine Frau schwanger. Sie brachte während Kisims Reise ein Mädchen zur Welt – während ihr Mann auf der „Mir“ sozusagen das Licht anschaltete, damals, am 15. März 1986. Er war Kommandant der ersten dreiköpfigen Besatzung der Raumstation. Die Kosmonauten haben Geschichte geschrieben, und die „Mir“ hat Pionierarbeit geleistet. Etwa  15 Jahre später ging das Licht auf ihr wieder aus. Am 23. März 2001 – genau vor 20 Jahren – wurde die Raumstation kontrolliert zum Absturz gebracht. Ein Anlass, an diese bedeutende Etappe der Raumfahrtgeschichte zu erinnern.

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