BerlinIn einem Kellerraum der Handelshochschule Leipzig hat Lukasz Gadowski die ersten bedruckten T-Shirts auf einer Online-Plattform verkauft. Das war im Jahr 2002. Gadowski war damals BWL-Student und studentischer Unternehmensberater. Auf die Idee, ein Unternehmen zu gründen, kam er bei der Beratung einer Textildruckerei. Er wollte den ganzen Prozess des Textildrucks einfacher und individueller für die Kunden in einem Onlineshop gestalten – und so rief er das Start-up Spreadshirt ins Leben. 

Der Start kurz nach Platzen der sogenannten Dotcom-Blase war nicht gerade leicht, erzählt Gadowski. Der Börsencrash im Jahr 2000 führte weltweit zu erheblichen Vermögensverlusten im Bereich der New Economy. „Das Internet war damals keine Goldgrube“, so Gadowski. Bei einem Businessplanwettbewerb wurde das Geschäftsmodell von Spreadshirt sogar als unrealistisch eingestuft. Viele Start-ups, die in dieser Zeit entstanden sind, haben nicht überlebt. 

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