Szene aus „Captain Marvel“.
Foto: Marvel

BerlinDas Boot kracht gegen einen Stein und mit lautem Geschrei werden die Leute herauskatapultiert. Die Zuschauer sehen die Momente des Schwebens bis zur harten Landung am Ufer in Zeitlupe. Gefilmt wird aus der besten Kameraposition, damit man mitfühlen kann als Betrachter. So geht das im Kino schon seit Ewigkeiten. Große Gefühle, große Aufregung, große Illusionen auf der Leinwand. „Larger than life“, größer als das Leben, sagt Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboards Berlin-Brandenburg für den Bereich Filmförderung.

Die Szene stammt aus der Kinoproduktion „Jim Knopf und die  Wilde 13“, die Verfilmung des Bestsellers von Michael Ende soll im Oktober in die Kinos kommen. Wer Experten fragt, welches die technisch anspruchsvollsten Filmproduktionen aus Deutschland zurzeit sind, der bekommt  neben „Jim Knopf“ als Antwort „Dark“, „Babylon Berlin“ und die „Känguru-Chroniken“. Seit Jahren ist der Trend zu erkennen, dass die klassischen Filmaufnahmen immer häufiger durch digitale Bearbeitung veredelt werden. Im Produktionshaus Marvel, dem die Rechte an den Comic-Figuren aus dem Superhelden-Imperium gehören, gilt die Devise, dass keine Aufnahme unbearbeitet bleibt. 

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