Bislang sind sie nur lästig. Künftig wird man sich nach dem Stich einer Mücke – ähnlich wie nach der Attacke einer Zecke – jedoch auch Gedanken über gefährliche Krankheitserreger machen müssen. Denn das ursprünglich aus Afrika stammende West-Nil-Virus hat es nun auch nach Deutschland geschafft. Es kann fieberhafte Erkrankungen hervorrufen, schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche Entzündung des Gehirns oder der Hirnhaut. 

Drei offiziell gemeldete Fälle von West-Nil-Fieber bei Menschen sind es hierzulande bisher. Experten ist jedoch schon jetzt klar, dass weitere folgen werden. „Es gibt noch viel mehr Verdachtsfälle. Insgesamt hatten wir in diesem Jahr mehrere Hundert Einsendungen zur Abklärung“, sagt Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut (BNI) für Tropenmedizin in Hamburg, das als Referenzzentrum für tropische Infektionserreger für die Diagnostik der West-Nil-Fälle zuständig ist.

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