Ein wehrloser Fleischberg, etliche Tonnen schwer und leicht zu erlegen – wer wollte da nicht zugreifen? Russische Pelzjäger, die ihren Proviant aufstocken wollten, kamen im 18. Jahrhundert gern auf die unwirtliche Beringinsel östlich der sibirischen Halbinsel Kamtschatka. Denn 1741 hatte der deutsche Naturforscher Georg Wilhelm Steller bis zu acht Meter lange Seekühe entdeckt, die eine mehr als lohnende Beute versprachen. Es dauerte gerade einmal 27 Jahre, bis die Jäger den Letzten der schwimmenden Kolosse zur Strecke gebracht hatten. Beschreibungen, Zeichnungen, ein paar Knochen und Hautreste – mehr ist von Stellers Seekuh nicht geblieben.

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